Sonntag, 10. Februar 2013

Leseprobe Frivole Tage in Rio



Als Joacim von einem Getränkestand neue Flaschen Caipirinha holte, genoss sie die Umarmung von Eloy, presste sich eng an ihn, und plötzlich küsste er sie mit einer Leidenschaft, die ihr die Luft zum Atmen nahm. Die Zunge wälzte sich fordernd um ihre herum. Das Herz jagte das Blut durch die Adern, wo es sich mit dem genossenen Caipirinha zu einem Aphrodisiakum der besonderen Art vermischte. Die Nippel reagierten sofort, ohne berührt zu werden und wurden steif. Es entging ihm nicht, und er tastete sich unter dem Shirt zu ihnen vor.
Joacim kam zurück und schaute überrascht. Bevor die Überraschung zur Enttäuschung wurde, winkte Romy ihn lächelnd mit der Hand heran und umarmte ihn. Sie küsste beide abwechselnd. In diesem Moment musste auch den Beiden klar sein, dass dieser Tag außergewöhnlich enden würde.
Der Karneval dauerte noch länger, schauen konnte sie auch an den anderen Tagen.
»Mir ist so heiß und etwas schwindelig. Der Jetlag wahrscheinlich und das ungewohnte Klima. Ich muss mich mal irgendwo hinsetzen und Wasser trinken. Gibt es hier Parks oder so?«, jammerte Romy. Ihre Füße schmerzten ebenfalls vom Laufen durch die Straßen. Sie hatte gewaltig übertrieben, die Füße schmerzten wirklich, weil sie neue und zu enge Schuhe trug, aber alles andere war erfunden. In Wahrheit war sie geil wie nie zuvor, sie wollte nur noch ficken. Soviel geballte Sinnlichkeit hatte sie noch nirgendwo erlebt. In Rio herrschte Ausnahmezustand, die Stadt roch nach Erotik und Sex. Überall um sich herum sah Romy Pärchen, die sich küssten und berührten. Weder Küsse noch Berührungen waren harmlos, gingen aber über einen Punkt nicht hinaus, denn öffentliches Vögeln war verboten.
Wahrscheinlich hatten Joacim und Eloy nur auf die Frage gewartet, und Eloy hatte eine Idee.
»In Santa Teresa gibt es ein Museum, in dem manchmal arbeite. Deswegen weiß ich, wie man auf das Gelände kommt. Es hat auch nicht geöffnet. Da ist kein Mensch. Unterwegs besorgen wir Wasser und noch ein paar Flaschen Caipi.«

Frivole Tage in Rio

FRIVOLE TAGE IN RIO
Kurzbeschreibung

Romy, 25J., bekommt zur bestandenen Masterprüfung in Romanischen Sprachen von ihren Eltern eine Reise geschenkt. Das Problem: Die Eltern möchten, dass sie jemand begleitet.
Alvaro, 27J., Brasilianer und Mitbewohner der WG hat ebenfalls sein Studium beendet und geht zurück nach Rio de Janeiro.

Der temperamentvolle Latino kommt bei allen Frauen gut an, nur bei Romy nicht. Erfolgreich widersteht sie seinen Flirtversuchen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie vom Wunsch ihrer Eltern erzählt. Er hat überhaupt kein Interesse daran, für Romy den Bodyguard zu spielen, während der heißeste, sinnlichste und frivolste Karneval der Welt stattfindet. Er möchte sich selbst amüsieren.
Dennoch stimmt er zu.

In Rio erlebt Romy eine Überraschung, die aber nur anfangs unangenehm ist:
Alvaro ist nicht allein gekommen, er hat elf seiner alten Freunde mitgebracht, die auf Romy aufpassen sollen.

Die Männer begehren sie und hofieren sie wie eine Königin. Der Karneval hat seine eigenen Gesetze, und diese werden von Erotik und Leidenschaft bestimmt.

Samstag, 19. Januar 2013

Smashwords & Apple

Ich staune. Innerhalb einer Woche hat smashwords es geschafft, das Buch in den Premiumkatalog zu bekommen. Das dauerte sonst Wochen!!

Mal sehen, wie lange Apple dieses Mal bis zur Veröffentlichung braucht.,

Mittwoch, 14. November 2012

Superrezi für Anus Saluto Te

Diese Rezension zu lesen, macht wirklich Spaß

Die erste Frage, die ich mir stellte, als ich das Buch las, war: Ist das jetzt autobiografisch oder ist es von vorne bis hinten ausgedacht? Im ersten Fall wäre es verdammt ehrlich und mit einer Prise Selbstironie gewürzt. Im zweiten Fall wäre es einfach genial erfunden und beschrieben. Man fragt sich, wo ist man hier überhaupt gelandet? Bei einer Gynäkologin, einer Proktologin, einer Hure mit Philosophiestudium oder vielleicht bei einer psychoanalytisch angehauchten Sexualtherapeutin? Wie auch immer, die Geschichte ist gut recherchiert und in einem ausgezeichneten Stil verfasst. Echte Literatur, wie sie mir auf dem erotischen Ebook-Markt bisher noch kaum begegnet ist. Witzig, spannend und anregend, ohne in billige Pornografie abzugleiten. Sehr lesenswert, nicht nur für Analfanatiker. Vielleicht liest ja auch die eine oder andere Frau das Buch, die sich bisher nur kopfschüttelnd abgewandt hatte, wenn ihr Mann ihr mit seinen hinterhältigen Phantasien auf die Nerven ging. Irgendwo hatte ich mal das Statement gelesen: "Der Analverkehr ist in der Mittelschicht angekommen". Warum auch nicht? Ruby dürfte einen weiteren Beitrag dazu geleistet haben. 

Sonntag, 7. Oktober 2012

Sinnlich wildes Klausentreiben - Leseprobe



Sabrina schloss die Augen und gab sich dem wilden Zungentremolo hin. Sie hörte sich wimmern und seufzen und spürte erneut das tiefe Orgasmusbeben. Nur etwas fehlte noch, damit es sich rund anfühlte. Sie wollte seinen Schwanz in sich spüren und ausdauernd gevögelt werden.
»Steck ihn mir endlich rein.«
»In ein Loch, in dem schon Hundert andere vorher waren? Du Schlampe. Nur ein Flittchen lässt sich von drei Kerlen gleichzeitig befingern und besudeln. Was soll ich mit dir machen? Du siehst ein, dass ich dich jetzt wirklich bestrafen muss?«
»Lass dir einen blasen von ihr«, grinste der Chef. Irgendwie hatte er geschafft, sich unter ihr hervorzuarbeiten und ihr die volle Ladung direkt auf die Titten zu spritzen. Der Bärtige war gerade eingeschlafen und schnarchte. Also hatte das Potenzmittel bei ihm nicht gewirkt.
»Dir kann sie einen blasen, Idiot. So ein Dreckstück, das es mit jedem treibt, lasse ich nicht an meinen Schwanz. Den ramm ich ihr höchstens in den Hintern. Was hältst du davon, kleines Biest?«
Sabrinas Verstand begann wieder normal zu arbeiten, sie durchschaute das Spiel sofort. Woher hätte er auch wissen können, dass die Analnummer ganz oben auf ihrer Liste stand, sie aber bisher nur einmal damit Erfahrungen gemacht hatte.
»Ach, was frage ich noch?« Er fasste sie hart am Oberarm und zog sie von den Knien auf den Boden herunter, wo sie wie eine Fünf liegen blieb. »Du hast doch sicher was zum Schmieren in deinem Strichköfferchen. Wo ist der?«
»Au, du tust mir weh. Im Badezimmerschrank ist alles«, wimmerte sie, als ob sie von seinem harten Griff Schmerzen haben würde.
Ruprecht schickte den Chef auf die Suche ins Bad.
»Das tut dir schon weh? Stell dich nicht so an. Du kannst mit dem Theater spielen aufhören, Hure. Du willst es hart, und du bekommst es hart.« Er griff nach der Rute.
Die dünnen Zweige kitzelten. Er war sehr vorsichtig, so als würde er sie mit Federn streicheln. Wie mit einem Besen abfegen. Sabrina drehte sich auf den Rücken. Die gebündelten Äste strichen über die Schultern, Arme, Bauch und Brüste. Ruprecht riss die Paillettenkappen von den Nippeln herunter, und das harte Holz schlug sie sanft, bis sie steif nach vorn standen. Die Rute schwebte herunter zum Venushügel. Sabrina erschauerte vor Wollust und öffnete die Beine. Zitternd ertrug sie die Hiebe auf der gesamten Spalte. Die Schmerzlust war unbeschreiblich. Sie hatte ihn genau dort, wo sie ihn haben wollte.
»Bück dich über den Stuhl.«
Zuerst strich er die Wirbelsäule hoch und runter und kreiste in der kleinen Senke umher, wo der Rücken in die Pospalte überging. An dieser Stelle war sie besonders empfänglich für Reize. Bei längerer Berührung gingen Impulse direkt von dort zu einem unbekannten Punkt tief in der Vagina. Sie räkelte sich wie eine Katze, als die Spitzen der Äste immer wieder von diesem Punkt bis in die Ritze hineinwedelten.
»Fester, ich kann noch mehr ab.« Warum schonte er sie? Jetzt reichte es mit der zarten Tour, zum Einstimmen war sie geeignet, aber jetzt wollte sie mehr.
»Du beschwerst dich, kleines Luder? Na warte.« Es fiel ihm tatsächlich schwer, sie zu schlagen. In seinem Reden war er härter als im Handeln, aber das waren nur Worte, die nichts bewirkten. Das Mädel nahm ihn überhaupt nicht ernst. Deswegen schlug er doch nicht gleich zu.
Aber wenn sie es doch ausdrücklich wollte.
Er holte aus und schlug fester. Noch fester. So schwer war das doch nicht. Die Zweige klatschten auf ihren Hintern. Sabrina stöhnte und zuckte, als die dünnen Äste immer wieder auf sie eindroschen und keine Stelle mehr ausließen. Mit jedem gestöhnten Schrei forderte sie ihn noch weiter heraus. Sabrina keuchte. Die Haut glühte. Es war so entsetzlich schön, als sich der Schmerz in pure Lust verwandelte.
»Schämst du dich nicht für deine schmutzigen Fantasien? Drei Männer, ich fasse es nicht.«
Wieder sauste die Rute auf ihre Pobacken herunter. Die Haut stand in Flammen. Ein Lustschauer nach dem anderen überkam sie. Sie war so gierig nach ihm. So gierig, dass sie nicht mehr ertrug.
»Was bist du doch für ein Dreckstück. Knie nieder und mach die Beine breit. «Er riss ihren String herunter. Das winzige Teil war völlig von ihrem Mösenhonig durchtränkt. »Läufst du immer so rum? Mit Schlitz im nassen Slip, als glitschige Landebahn, damit du es mit jedem treiben kannst ohne Umstände an Ort und Stelle?«

Copyright©   Ruby Amberlight